Ronald E Riggio Ph.D.

5 überraschende Fakten zur Körpersprache

Was wir über nonverbale Kommunikation wissen und wie sie Menschen beeinflusst.

Es gibt viele Missverständnisse über nonverbale Kommunikation. Zum Beispiel gibt es eine Reihe von Büchern (einschließlich eines Bestsellers), die darauf hinweisen, dass Sie „Menschen wie ein Buch lesen“ können. Es ist einfach nicht wahr. Sie können jedoch durch Übung besser nonverbal lesen (und deutlicher spielen).

Hier sind 5 interessante forschungsbasierte Erkenntnisse zur nonverbalen Kommunikation:

1. Körpersprache ist keine „Sprache“. Wie bereits erwähnt, gibt es kein Wörterbuch für nonverbale Kommunikation. Die Bedeutung eines bestimmten nonverbalen Hinweises, wie z. B. eine bestimmte Geste oder Augenbewegung, kann vom Kontext, der Person und der Beziehung zwischen dem „Absender“ des Hinweises und dem Empfänger abhängen. Die Ausnahme bilden bestimmte Gesten, die als „Embleme“ bezeichnet werden - Gesten, die den Platz des gesprochenen Wortes einnehmen, z. B. das mit Daumen und Zeigefinger erstellte Symbol „OK“ oder das Umdrehen des Vogels - die Bedeutung dieser Embleme ist klar!



2. Invasion persönlicher Raum verursacht Erregung. Wir tragen eine „Blase“ persönlichen Raums mit uns herum (und einige von uns haben größere Blasen als andere). Wenn jemand in unsere persönliche Raumblase eintritt, verursacht dies Erregung, aber die Bedeutung dieser Erregung hängt davon ab, wer in unseren Raum und den Kontext eindringt.

Das Verständnis der Dynamik des persönlichen Raums bietet bestimmte Vorteile. In einer positiven Begegnung / Situation kann ein leichtes Eindringen in die Blase einer Person eine Erregung auslösen, die zu einer positiven Reaktion führen kann - Sympathie, sexuelles Interesse usw. In einer Situation, in der um die Vorherrschaft gekämpft wird, kann das Eindringen in den Raum eines anderen dazu führen Zorn, oder vielleicht Angst, in dem anderen.

3. Bestimmte Gesichtsausdrücke haben eine universelle Bedeutung. Es gibt gute Beweise dafür, dass die grundlegenden Gesichtsausdrücke - Wut, Glück, Traurigkeit, Ekel, Überraschung, Angst - werden in allen Kulturen ähnlich dargestellt. Wir können ein glückliches Gesicht in fast jedem auf der Welt erkennen. Das Problem ist, dass es ohne Training sehr schwierig ist, eine „echte“ Darstellung des Glücks von einem „falschen“ oder posierten Lächeln zu unterscheiden.

4. Man braucht einen, um einen zu kennen. Es gibt individuelle Unterschiede in der Fähigkeit der Menschen, nonverbal zu kommunizieren. Dies ist ein großer Teil des Konstrukts von emotionale Intelligenz. Bestimmte Menschen sind sehr geschickt darin, sich nonverbal klar auszudrücken - klare Botschaften von Emotionen, Vorlieben, Dominanz usw. zu senden. Andere sind sehr gut darin, nonverbale Hinweise anderer zu lesen oder zu „dekodieren“. UND, diese beiden Fähigkeiten sind so korreliert, dass ein guter Absender eher ein guter Empfänger ist.



5. Lügenerkennung ist fast unmöglich. Es besteht die Überzeugung, dass wir erkennen können, ob eine Person durch die Körpersprache lügt - dass ein Lügner „Ihnen nicht in die Augen sehen kann“ oder nervöse Gesten zeigt. Es ist jedoch fast unmöglich, Lügen einfach durch Lesen der Körpersprache einer Person genau zu erkennen. Obwohl Täuschung kann Erregung verursachen, Menschen haben unterschiedliche „Erregungsanzeigen“, so dass eine Person schuldig aussehen kann und eine andere wahrheitsgemäß, unabhängig von ihrer Wahrhaftigkeit. Es gibt einige Untersuchungen, die darauf hindeuten, dass es einige seltene Personen gibt, die in der Lage sind, Täuschungen auf einem Niveau über dem Zufall zu erkennen, aber selbst diese Personen sind nicht so genau (diese Untersuchungen waren jedoch die Grundlage für die TV-Show Lie to Me) Die Show schlug fälschlicherweise vor, dass diese Täuschungsdetektoren fast unfehlbar waren.

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